Tag 3 – Integration von Social Media Marketing

Crowdsourcing:

1. Begriff: interaktive Form der Wertschöpfung unter Nutzung moderner IuK-Techniken (Web 2.0). Zusammengesetzt aus den Begriffen Crowd und Outsourcing. Einzelne Aufgaben, die bisher intern bearbeitet wurden, werden an eine Vielzahl von Nutzern oder Interessenten ausgelagert und häufig in Form eines Wettbewerbes ausgeführt. Die Aufgabe kann sich dabei sowohl auf eine Innovation beziehen oder aber auch bereits bestehende operative Aktivitäten oder Produkte. Bekanntester Vertreter für die Anwendung des Crowdsourcing dürfte das Online-Lexikon Wikipedia sein.

2. Anforderungen: Grundlegende Anforderungen sollten erfüllt sein um crowdsourcing erfolgreich einzusetzen:

a) Klare Aufgaben- und Zieldefinition,
b) Auswahl der richtigen Crowd (Zielgruppe/Community) für die Bearbeitung der Aufgabe,
c) Respekt vor den Bearbeitern und ihren Ergebnissen,
d) Klärung der Rechtslage.

Quelle : Gabler Wirtschaftslexikon

Hierarchie im Social Media Marketing

Der Informationsaustausch und die Kommunikation findet  über Beziehungsmanagement statt. So baut man von Zeit zu  Zeit über das Social Media Kontaktnetzwerke zu anderen Menschen auf, mit denen wir  zusammenarbeiten oder gemeinsame Interessen teilen. Die Hierarchie im Social Media Marketing  unterscheidet in: ist „Weak ties“  und „Strong ties“. Weak ties (=Schwache Beziehungen) sind Freunde meiner Freunde, die hohes Potential /Chancen für neue Geschäfte bieten. Hingegen sind strong ties bereits Freunde mit einem gemeinsamen Erfahrungschatz und bieten nur ein kleines Potential für neue Geschäfte.

Ambient Marketing

Ambient Marketing stellt für Unternehmen ein äußerst wirkungsvolles Instrument im Bezug auf direkte Kundenwerbung dar. Beim Ambient Marketing werden die Werbemittel in den Bereichen platziert in denen sich die potenziellen Kunden außerhalb ihres Heims (Out of Home) gerne aufhalten. Der Begriff Ambient Marketing beschreibt nicht die klassische Form der Außenwerbung, wie sie von vielen Unternehmen genutzt wird. Vielmehr geht es um außergewöhnliche Werbeideen, die Kunden außerhalb ihres häuslichen Umfeldes erreichen sollen. Zur Verbreitung der Ambient Marketing Ideen können Werbeträger in den Bereichen genutzt werden die von den Kunden aufgesucht werden. Mit dem Begriff Ambient-Marketing können auch praktische Werbeartikel , mit dem Werbeaufdruck ihres Unternehmens zu verstehen sein, wenn sie geschickt eingesetzt werden.

Wichtig ist optimale Standorte für das Ambient-Marketing zu erkennen

So lassen sich die Werbeträger sowohl in U-Bahnen als auch in öffentlichen Toiletten platzieren. Ambient Marketing grenzt sich dabei komplett von Standardkanälen wie beispielsweise TV, Radio, Plakaten oder Printmedien ab, über die bislang überwiegend die Werbung der Unternehmen vertrieben wurde. Interessante Verbreitungsmöglichkeiten im Rahmen des Ambient Marketing sind beispielsweise Werbe-Aufdrucke auf Pizzakartons, die gratis Postkarten mit Werbeaufdruck die in Hotels und Gaststätten ausgelegt werden. Aber auch Plakattafeln in Duschen der Fitnessbranche oder kleine Werbeträger, wie die Griffe von Zapfpistolen, eignen sich für Ambient Marketing Konzepte. Ambient -Marketing eignet sich beispielsweise auch, um die Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens zu unterstreichen. Somit ist diese Form der Werbung dem Guerilla Marketing sehr nahe.

Einige Beispiele für Ambient Marketing:

ambient-marketing-national wide pensez-ambient-marketing-L-1

Guerilla Marketing

Man versucht mit geringen finanziellen Mitteln eine möglichst hohe Werbewirkung zu erzielen. Wird oft auch als Ambient Marketing wahrgenommen.

Social Media Marketing Framework

Die Integration von Social Media in den klassischen Marketingmix (z.B. 4P) vor allem in Verbindung zu Print, Fernsehen und Radio ist natürlich von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Im Kurs sind wir auf ein Social Media Marketing Framework eingegangen, das ein kleines Handwerkszeug darstellt, um die ein oder andere Kampagne mal selbst zu planen und durchzuführen.

The Social Media Marketing Framework by Graham Lubie

Die wichtigsten Aspekte “Social Media Marketing Frameworks”

– Operations (Strategie)

– Initiatives (Planung)

– Content (“Content ist King”)

– Methodes (Methoden)

– Measures (Messung/Erfolgskontrolle)

– Objektives

Dabei haben wir uns die Audi A1 Kampagne mit social media Integration angesehen. Audi wollte mit der Mikro Website eine neue Kundengruppe erschliessen und ging daher in seiner Werbung neue Wege. Die Mikrowebsite des A1 wurde nun auf die normal Audi-Website integriert. A1 Kampagne

TUIFLY-Übung (Anwendung des Marketing Framework)

Haasenstein hat hat mehrere Motive....

Tui stellt sich unter dem Slogan „Tuifly.com das superschnelle Flug-Reise-Portal“ der digitalen Welt vor. Neben Online-Banner, einer neu relaunchten Website, kommen auch Plakate, Citylights und Sonderflächen auf den Flughäfen zum Einsatz.

Tui möchte wahrscheinlich nicht mehr als Airline wahrgenommen werden, sondern als Plattform für viele Airlines. Kunden können über die Mikro-Website TUIfly.com auch die Angebote anderer Airlines, Hotels, Mietwagen oder sonstigen Service buchen. (TUI.com als Website besteht weiterhin). Das neue Markenlogo wird auf der Mikro-Website und in allen anderen Kanälen gleichartig gezeigt. Die Kunden können auch auf Facebook und Twitter dem Unternehmen und den aktuellen Angeboten folgen. So wird auf der Facebook Fanseite aktiv für „Freunde geworben, News zu Angeboten etc. Die Kunden-Ansprache ist witzig, jung und frech und auf die jüngere Zielgruppe abgestimmt.

Initiatives: steady state – TUIfly.com wird als neue Marke langfristiger beworben.

Conversation Channels: „Organized channel“: Website Tuifly.com aber auch „public channel“ wie Twitter und Facebook, Werbebanner, Poster, Citylights

Content: vorab „produzierter Inhalt“, der auf allen Kanalen gleichzeitig gezeigt wird. Jedoch auch „spontaner Inhalt“ zu Facebook Kundenfeedbacks oder kurzfriste Hinweise “ Online Buchung Rhodos funktioniert heute nicht“. Tuifly.com

Witzige Kampagnen auf  Youtube:

TicTac

TNT

Tobesocial

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2 Antworten zu Tag 3 – Integration von Social Media Marketing

  1. rrwenda schreibt:

    Schöne Blogpflege. Es heißt aber Crowdsourcing 😉

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